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Kurzcharakteristik des DVGW-Arbeitsblattes GW11;2013
"Qualifikationsanforderungen für die Zertifizierung von  Fachunternehmen des kathodischen Korrosionsschutzes"
textgleich mit der fkks-Richtlinie Güteüberwachung

Das Arbeitsblatt bildet die Grundlage für die Fachfirmenzertifizierung.

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DVGW-Arbeitsblatt G 402 | Juli 2011
"Netz- und Schadensstatistik - Erfassung und Auswertung von Daten zum Aufbau von Instandhaltungsstrategien für Gasverteilungsnetze"

Das Arbeitsblatt bildet die Grundlage für den Aufbau und die Anwendung der zustandsorientierten Instandhaltung von Gasverteilungsnetzen.

In der Vergangenheit wurde die gravierende Bedeutung des kathodischen Korrosionsschutzes für die Instandsetzungs- und Rehabilitationsplanung in der Versorgungswirtschaft kaum wahrgenommen. Dies wird besonders dadurch deutlich, dass in strategischen Unterlagen wie dem DVGW-Arbeitsblatt G 401 "Entscheidungshilfen für die Rehabilitation von Gasverteilungsnetzen" der kathodische Korrosionsschutz kaum Erwähnung fand.

Der eigentliche Stellenwert des kathodischen Korrosionsschutzes in der Rehabilitationsplanung spiegelt sich in den heute überarbeiteten Regelwerken bzw. Regelwerksentwürfen. Aus den Arbeitsblättern G 401 bzw. W 401 werden jeweils zwei neue Regelwerke, die sich mit der Erfassung und Auswertung der Daten für eine Rehabilitationsplanung (G 402 bzw. W 402) und der strategischen Umsetzung nach G 403 (derzeit in der Bearbeitung) und W 403 beschäftigen. Die Möglichkeiten, die der kathodische Korrosionsschutz für eine zustandorientierte Instandhaltung bietet, sind nicht nur eine Wunschvorstellung, sondern finden in der Praxis ihre Anwendung. Die Daten des kathodischen Korrosionsschutzes können so aufbereitet werden, dass auch diejenigen, die nicht mit der Materie vertraut sind, diese verstehen und in der Lage sind, die Erkenntnisse gerade in den mittel- und längerfristigen strategischen Planungen für die Leitungsnetze zu berücksichtigen.


Die Entscheidung für oder gegen die Anwendung des kathodischen Korrosionsschutzes sollte nicht mehr nur allein aufgrund der in den Regelwerken für den Bau von Gasleitungen (DVGW-Arbeitsblatt G 462 beschriebenen Notwendigkeit getroffen werden. Unter Berücksichtigung der Vorteile für die langfristige Planung und Instandhaltung der Leitungen und Leitungsnetze ergeben sich hier in der Entscheidungsfindung völlig neue Gesichtspunkte. Mit Blick auf die heute erweiterten Mess- und Bewertungsmöglichkeiten, ist der KKS aufgrund der jederzeit zugänglichen Daten vom zu schützenden Objekt prinzipiell die Grundlage eines vollwertigen Pipelinemanagementsystems.

Die Vorteile sind keineswegs nur für Netze zugänglich, die mit dieser Technologie über Jahrzehnte gewachsen sind. Gerade für Verteilungsnetze, die ohne den kathodischen Korrosionsschutz üblicherweise auf Basis statistischer Daten instand gehalten werden, ist durch die Nachrüstung des KKS nach DVGW-Arbeitsblatt G 412 ein Niveau mit hoher Planungssicherheit erreichbar. Diese Planungssicherheit bietet dem Netzbetrieb Einsparpotentiale zu generieren. Nutzungsdauerreserven können optimal ausgeschöpft werden, ein Vorteil der gerade heute im Zuge des durch die Regulierung der Gasnetze zunehmenden Kostendrucks von größter Bedeutung ist. Für kathodisch geschützte Netze aus Stahl steht eine in sich schlüssige, effektive und effiziente Vorgehensweise für die Rehabilitationsplanung auf Grundlage der überarbeiten Richtlinien zur Verfügung



DVGW-Arbeitsblatt W 392-2 | März 2011
"Inspektion, Wartung und Betriebsüberwachung von Wasserverteilungsanlagen - Teil 2: Fernwasserversorgungssysteme; Maßnahmen, Verfahren und Bewertungen"

Das Arbeitsblatt gilt für Inspektion, Wartung und Betriebsüberwachung von Fernwasserversorgungssystemen.
Während bei Ortsnetzen Störungen der Wasserlieferung meist nur vergleichsweise wenig Kunden betreffen, sind bei Fernwasserversorgungssystemen im gleichen Fall häufig großräumig Gebiete ohne Trinkwasser. In diesen überörtlichen Systemen werden auch teilweise Bauteile eingesetzt, die in Ortsnetzen nichrt erforderlich sind.Dies bedingt erhöhte Anforderungen an Betriebsüberwachung, Inspektion und Wartung. Der kathodische Korrosionsschutz (KKS) kann Überwachungsaufgaben ohne Mehraufwand übernehmen. Dazu empfiehlt sich bei kathodisch geschützten Stahlrohrleitungen, insbesondere bei Fernwasserversorgungssystemensystemen, der Einsatz einer KKS-Fernüberwachung. Damit können Mängel (z. B. unzulässige Kontakte mit anderen Objekten) frühzeitig erkannt und beseitigt werden bevor es zum Schadensereignis kommt. Hinweise zu Planung und Betrieb einer KKS-Fernüberwachung gibt das DVGW-Arbeitsblatt GW 16.
Die ausreichende Inspektion und Wartung mindert das Risiko des Auftretens von Störfällen. Inspektion und Wartung, darunter insbesondere die Messergebnisse des kathodischen Korrosionsschutzes liefern wichtige Datengrundlagen zu Funktion, Wirksamkeit und Zustandsbeurteilung, Daher sind Inspektion und Wartung des KKS gemäß DVGW-Arbeitsblatt GW 10 durchzuführen. Ergeben sich aus der Inspektion freigelegter Rohrleitungsabschnitte Hinweise auf Zustandsverschlechterungen, sollte eine weitergehende Überprüfung erfolgen.


DVGW G 412  | Oktober 2010
Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) von erdverlegten Gasverteilungsnetzen und Gasverteilungsleitungen


DVGW GW 12 | Oktober 2010
Planung und Einrichtung des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) für erdverlegte Lagerbehälter und Stahlrohrleitungen

Im Zuge des durch die Regulierung der Gasnetze zunehmenden Kostendrucks hat der kathodische Korrosionsschutz erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Möglichkeit Rohrleitungen im Sinne einer zustandsorientierten Instandhaltung von der Oberfläche aus zu beurteilen, ermöglicht eine optimierte Rehabilitationsstrategie für kathodisch geschützte Rohrleitungen und Leitungsnetze. Die dazu erforderliche Gerätetechnik wurde in den letzten Jahren weiterentwickelt und die Messmethodik optimiert. Beispielhaft seien hier nur die Möglichkeiten der Fernwirktechniken und Fernüberwachung genannt. Derartige Veränderungen erfordern zwangsläufig die Überarbeitung bestehender Regelwerke, wie im Falle der DVGW-Arbeitsblätter GW 12 und G 412.

Die neuen Richtlinien GW 12 und G 412 regeln den bestmöglichen Schutz von Gas- und Wasserrohrleitungen aus Stahl, streng nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Neu im DVGW-Arbeitsblatt GW 12 sind die Hinweise zur Qualitätssicherung. Zum einen fallen darunter die Maßnahmen am Schutzobjekt und zum anderen werden die Anforderungen an KKS-Sachkundige formuliert, welche letztendlich die KKS-Maßnahmen planen und ausführen.

Neu im DVGW-Arbeitsblatt G 412 ist die erstmalige Forderung in diesem Arbeitsblatt nach dem nachträglichen Einbau von Isolierstücken in alle Hausanschlussleitungen, begründet aus der elektrotechnischen Forderung nach Erdung und Potentialausgleich (DIN VDE 0100) und aus der korrosionsschutztechnischen Forderung nach Schutz der Gasverteilungsnetze vor elektrochemischen Einwirkungen (DIN 30675-1). In Verbindung mit den rohrnetztechnischen Anforderungen nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 462 (E) resultiert daraus eine deutlich höhere Verbindlichkeit für die Anwendung des KKS in Gasverteilungsnetzen als bisher.
Einerseits ergab sich bei den Grundsätzen für die Planung und Einrichtung im Vergleich zur vorherigen Version der G 412 nur in geringem Maß ein Anpassungsbedarf, anderseits erfüllt der KKS durch intensive Weiterentwicklungen der Messverfahren und Gerätetechniken heute nicht nur die klassischen Aufgaben eines Korrosionsschutzsystems, sondern bildet darüber hinaus die Grundlage für die zustandsorientierte Instandhaltung von Gasverteilungsnetzen. Die Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen für Rohrnetztechnik und kathodischen Korrosionsschutz intensiviert sich erheblich im Sinne einer Vernetzung des Wissens im Unternehmen.

Selten zeigen sich die Vorteile derart deutlich: Wer bisher und künftig nach dem DVGW-Regelwerk arbeitet, verfügt über standardisierte Lösungen aus denen sich zukunftsfeste Technologien entwickeln

DVGW Arbeitsblatt GW 9  | Mai 2011 „Beurteilung der Korrosionsbelastungen von erdüberdeckten Rohrleitungen und Behältern aus unlegierten und niedrig legierten Eisenwerkstoffen in Böden“

Dieses Arbeitsblatt gibt Hinweise zur Beurteilung der Korrosionsbelastung von Guss- und Stahlrohrleitungen sowie Stahlbehältern in Böden mit und ohne kathodischen Korrosionsschutz.

Nach einer kurzen Beschreibung der Korrosionsarten und –erscheinungen, die sich z.T. an die zurückgezogene Norm DIN 50 900 orientieren, wird auf die Aufgabenstellung eingegangen:

  • Auswahl von Korrosionsschutzmaßnahmen Umhüllung nach DIN 30675 und entsprechenden Produktnormen
  • Feststellen des Ist-Zustandes Zustandserfassung nach DVGW W 402 (A), DVGW G 402 (A)
  • Aufklären von Korrosionsschäden Schadensanalyse

Hier gibt das Arbeitsblatt Hinweise, wann Bodenuntersuchungen bei der Planung einer Rohrleitung sinnvoll sind. Da Rohrleitungen mit einer fehlstellenfreien Dickschichtumhüllung, z. B. aus PE und PUR sowie zementmörtelumhüllte Rohrleitungen, nach DIN 30675 in allen Böden eingesetzt werden können, kann auf eine Untersuchung entsprechend dieses Arbeitsblattes verzichtet werden.

Die neue Ausgabe des Arbeitsblattes berücksichtigt die Rolle des kathodischen Korrosionsschutzes für eine zustandsorientierte Instandhaltung. So lassen sich beispielsweise zum Feststellen des Ist-Zustandes kathodisch geschützter Rohrleitungen anstatt der aufwändigen klassischen Bauteil- und Bodenuntersuchung andere Verfahren wie die Intensivmessung, die intensive Fehlstellenortung oder das Pearson-Verfahren verwenden.

Weiterhin erwähnt das Arbeitsblatt die Bewertungen auf Basis intelligenter Molchung und neue Untersuchungsverfahren, die in einem informativen Anhang als Feldverfahren beschrieben sind. Bei den neuen Untersuchungsverfahren handelt es sich mit dem LPR- und Coul-Count-Verfahren um elektrochemische Messmethoden, die unmittelbar Rückschlüsse auf die Korrosionsbelastung der zu bewertenden Böden ermöglichen sollen. Dagegen benötigt das ebenfalls zitierte und bereits in der AfK 10 beschriebene ER-Verfahren einen längerfristigen Einbau in die zu bewertenden Bodenschichten. Trotz der bisher gesammelten Erkenntnisse fehlt der Abgleich von Ergebnissen dieser elektrochemischen Messverfahren mit den sich ergebenden Belastungsstufen der klassischen Bodenuntersuchung im Labor. Die Praxiserfahrung mit diesen neuen Untersuchungsverfahren soll bei der nächsten Überarbeitung des Arbeitsblattes Berücksichtigung finden.

Neu ist im Arbeitsblatt die geoelektrische Sondierung. Sie gestattet eine wesentlich genauere Bestimmung der elektrischen Bodenwiderstände als mit den bisher üblichen Verfahren und gibt darüber hinaus noch Auskunft auf das Vorhandensein und das Ausmaß von Bodenschichten.

Ein informativer Anhang behandelt die Laborverfahren und erläutert die klassische Bodenuntersuchung anhand zweier Ablaufdiagramme und einer Übersicht für die Untersuchung von Bodenproben. Für die Quantifizierung der verschiedenen Bodenmerkmale werden die heute in den verschiedenen (D)eutschen-(E)inheits-(V)erfahren (DEV) beschriebenen Methoden angewendet.

Im Text des Arbeitsblatts GW 9 sind bei der Zustandserfassung noch die Arbeitsblätter G 401, W 403 und W 395 aufgeführt

 

 

 

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Zertifikat

Zertifizierungen nach
DIN EN 15257:2007,
DVGW GW11:2013, DVGW G100:2015 und DVGW GW101
:2013
durch die fkks cert gmbh
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04.07.2016 22:19