Professor Dr. rer. nat. Wilhelm Schwenk gestorben

Schwenk

 

Am 24. März 2017 verstarb in Duisburg
Herr Professor Dr. rer. nat. Wilhelm Schwenk.

Als Pionier an verantwortlicher Stellung war er zeitlebens der Sache des kathodischen Korrosionsschutzes verbunden. Als Träger der Kuhn-Ehrenmedaille war er prägent im Verband tätig. Wir nehmen in größter Hochachtung Abschied und werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.


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forum kks
19.-20. Januar 2017 in Esslingen

Das forum kks, als etablierte zentrale Tagung für den kathodischen Korrosionsschutz im deutschsprachigen Raum, fand im Jahr 2017 am 19. und 20. Januar 2017 am Sitz des fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. in Esslingen am Neckar statt.

In Jahr 2017 umfasste das forum kks unter anderem folgende Programmpunkte:

  • den fkks infotag 2017
    Grundlagen der Elektrochemie
  • und die Jahreshauptversammlung 2017 mit angeschlossener Fachausstellung

forum kks
fkks infotag 2017

Der fkks infotag 2017 befasste sich in diesem Jahr mit den Grundlagen der Elektrochemie. Als Vortragende für diese in dieser Form einmalige Veranstaltung konnten Herr Professor Dr.-Ing. Bernd Isecke, 1. Vorsitzender des fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V., Frau Professor Dr. rer. nat. Renate Lobnig, Hochschule Esslingen, Herr Priv. Doz. Dr.-Ing. Wolfram Fürbeth, DECHEMA Forschungsinstitut Frankfurt, Herr Dr.-Ing. Andreas Burkert, BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Berlin, Herr Professor Dr.-Ing. Ralf Feser, FH Südwestfalen, Herr Professor Dr. rer. nat. habil. Günter Schmitt, Kompetenzzentrum für strategischen Korrosionsschutz FH Südwestfalen Iserlohn und Herr Dr.-Ing. Thorsten Eichler, CORR-LESS Isecke & Eichler Consulting GmbH & Co KG Berlin gewonnen werden.

Mit 140 Anmeldungen war die Veranstaltung dann auch restlos ausgebucht. Ingenieure, Planer, Ausführende, Materialhersteller und sonstige an Fragen und Problemlösungen des Korrosionsschutzes durch elektrochemische und andere Schutzverfahren Interessierte nutzten dieses herausragende Event für eine umfassende Information zu den elektrochemischen Grundlagen der Korrosion und des Korrosionsschutzes von metallischen Werkstoffen und Schutzsystemen.

Die langfristige Wirksamkeit des Korrosionsschutzes bildet für technische Anlagen und Geräte eine wesentliche Voraussetzung zum sicheren und störungsarmen Betrieb. Um dieses Ziel zu verwirklichen, nutzt der Ingenieur Normen und andere Regelwerke, die auf Erfahrungen und physikalisch-chemischen Grundlagen zum Themenfeld beruhen. Bei der Korrosion und dem Korrosionsschutz metallischer Werkstoffe bilden die elektrochemischen Reaktionen der ablaufenden Prozesse die wesentliche Grundlage zur Abschätzung des Verlaufs der Korrosionsreaktion und auch zur Reduzierung der Geschwindigkeit der Korrosionsreaktionen durch adäquate Schutzmaßnahmen.

Damit ist das Verständnis der elektrochemischen Grundlagen nicht nur eine sehr nützliche, sondern eine unabdingbare Voraussetzung für eine sichere und optimale technische Planung und Ausführung von Korrosionsschutzmaßnahmen. Außerdem eröffnet die Beherrschung der Grundlagen dem Ingenieur in schwierigen Entscheidungssituationen eine Souveränität, die weit über die sture Anwendung von Normen im Sinne eines Kochbuchs hinausgeht.
Die Veranstaltung bot die Möglichkeit sich umfassend über die thermodynamischen und kinetischen Grundlagen der Korrosion zu informieren. Es wurde erörtert warum und mit welcher Geschwindigkeit Korrosionsreaktionen an der Grenzfläche zwischen einem Metall und einer Elektrolytlösung ablaufen können. Daraus resultierend wurden dann die grundsätzlichen Möglichkeiten zur Beeinflussung der Korrosionsreaktion abgeleitet, die sich aus Passivität oder Deckschichtbildung bei Metallen im direkten Kontakt mit einer Elektrolytlösung, Beschichtungen auf metallischen Substraten oder einer Beeinflussung der Korrosionsreaktion durch Inhibierung einer Teilreaktion oder Anwendung des kathodischen Schutzes ergeben können.

 

forum kks
Jahreshauptversammlung 2017

Am Freitag, den 20. Januar 2017 fand die 53. Jahreshauptversammlung des fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. statt.

Der 1. Vorsitzender, Herr Professor Dr.-Ing. Isecke, stellte in seinem Bericht, die wichtigsten Projekte vor. Sie umfassen die regionale, nationale und internationale Präsenz mit dem Ziel der Einflussnahme auf die Regelsetzung durch den fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V., dem Erhalt bzw. Steigerung der Qualifikation des Fachpersonals und um die Wahrnehmung des KKS bei den interessierten Fachkreisen und potenziellen Anwendern zu steigern und der Iniitierung von Forschungsprojekten auf dem Gebiet des KKS.
Er verwies darauf, dass der fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. in allen wesentlichen Gremien und Vereinigungen des In- und Auslandes, die sich mit dem KKS beschäftigen, vertreten sei, sich national wie international als fachlich kompetente Vertretung seiner Mitglieder etabliert habe, den er sei bei seiner Arbeit und Beschlussfassung unabhängig, handele dabei nach technisch-wissenschaftlichen Notwendigkeiten und sei partnerschaftlich und kooperativ ausgerichtet.
Er betonte die Notwendigkeit der fachlichen Führerschaft des fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. bei KKS-Themen, die insbesondere eine ausgeprägte Öffentlichkeitsarbeit bedürfe. Er verwies dabei auf die Angebote der Internetseite (www.fkks.de), betonte aber auch die Notwendigkeit der Präsenz bei Fachtagungen, aber auch durch Präsentation des fkks mittels Veröffentlichung von Fachartikeln in einschlägigen Fachzeitschriften, nicht zuletzt durch das forum kks mit fkks infotag und fkks workshop, die sich etabliert und in steigendem Maße Interessierte anspreche. Hier sollten insbesondere auf die Vorzüge und Aufgaben des KKS hingewiesen werden.
Wesentlich sei aber auch die Abstimmung der Ausbildungsinhalte, das Initiieren von Infoveranstaltungen, die Pflege der Kontakte mit Hochschulen um einen ganzheitlichen Ansatz bei der Aus- und Weiterbildung anzustreben. Mit der Etablierung der Fachausbildung KKS an der TAE Technischen Akademie Esslingen und dem berufsbegleitendem Masterstudiengang, welche für die Mitglieder des fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. nochmals verbilligt angeboten werden, konnte er auch hier wesentliche Fortschritte vermelden.
Es sei gelungen drei Forschungsprojekte zu begleiten. Jeweile eines für jeden Fachbereich.
Der Geschäftsführer konnte in seinem Rechenschaftsbericht wiederum eine positive Mitglieder- und Finanzentwicklung berichten.

Der 2. Vorsitzende, Herr Barthel, stellte den Fachbeirat vor. Dabei ging er auf Struktur und Aufgabenbereiche und gab einen Tätigkeitsbericht. Herr Barthel stellte fest, dass der fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. sich auf einem sehr guten Weg befinde.
Bei der anschließenden Vorstandswahl wurde der Vorstand im Amt bestätigt.

Herr Köpf berichtete über Aktivitäten die fkks cert gmbh, der akkreditierten Zertifizierungsstelle des Verbandes. Er berichtete, dass diese fehlerfrei arbeite und ihr Angebot an akkreditierten Zertifizierungsprogrammen ausweite. Neben den Personenzertifizierungsprogrammen DIN EN 15257:2007 und DVGW GW101:2013 auch die Fachfirmenzertifizierung nach fkks Richtlinie Güteüberwachung:2013 bzw. DVGW GW11:2013. Nunmehr werden Zertifikatsprüfungen auch in englischer Sprache angeboten und umgesetzt. Dann ging er auf anstehende Überführung der DIN EN 15257 in die ISO-Norm 15257 ein, womit das europäische System weltweit Verbreitung finde.

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forum kks 2016
Kathodischer Korrosionsschutz für innere Oberflächen (KKS-I)

infotag 2016

Esslingen, 21. Januar 2016. Mit über 70 registrierten Teilnehmern hat der fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. das erfolgreiche forum kks, der etablierten zentralen Tagung für den kathodischen Korrosionsschutz im deutsch-sprachigen Raum, am Sitz des Verbandes in Esslingen fortgesetzt. Mit einem infotag unter der Überschrift „Kathodischer Korrosionsschutz für innere Oberflächen (KKS-I)“ gab der fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. einen Einblick in den Stand der Technik, die Regelwerke und die Praxis mit dem Ziel einer umfassenden Informationsvermittlung zur Anwendung des kathodischen Innenschutzes KKS-I und die Bereitstellung von Hintergrundwissen, um die Sicherheit in der Planung und praktischen Ausführung zu erhöhen.

Mit der Anwendung des kathodischen Korrosionsschutzes steht ein sicheres und erprobtes Mittel zur Verhinderung von Korrosion im Inneren von metallischen Anlagen zur Verfügung. Oft stellt der KKS-I bei vielen Anlagen hohe Anforderungen an die Kenntnisse von Planern und Ausführenden, da naturgemäß die Elektrolyte der Transport- oder Lagermedien unterschiedlichster Art sein können und die Geometrie der Anlagen besonderer Beachtung bedarf. Je nach Anwendungsfall kann das Verständnis anderer klassischer Anwendungsbereiche des KKS, wie äußerer Schutz von Rohrleitungen, kathodischer Schutz von komplexen Anlagen, kathodischer Schutz von Anlagen in der Maritimen Technik aber auch Anwendung des kathodischen Schutzes von Stahl in Beton, hilfreiche Grundlagen liefern.

Im Bereich kommerzieller Trinkwasserspeicher, die in einer großen Millionenzahl allein schon in Deutschland aufgestellt sind und sich in quasi jedem Haushalt finden, hat sich der kathodische Innenschutz über Jahrzehnte hinweg bestens bewährt und ist – weitgehend unbemerkter – Korrosionsschutzstandard  geworden. Insbesondere bei Anwendungen in technischen Anlagen, wo aufgrund der Elektrolytzusammensetzung oder der Strömungsverhältnisse Bedingungen auftreten, die als nicht klassisch zu bezeichnen sind, sind häufig tiefergehende Kenntnisse der Chemie, Elektrochemie etc. erforderlich. Fachübergreifendes Wissen stellt in der Regel eine Grundvoraussetzung zur kompetenten Anwendung des KKS-I dar.

Orientiert an den Vorgaben der EN 12499 bot die Veranstaltung einen Einblick in die Spezifika zur Anwendung des kathodischen Korrosionsschutzes im Inneren von Anlagen. Der Rahmen der Veranstaltung umfasst Ausführungen zu chemischen und elektrochemischen Grundlagen, sowie Planungsgrundsätze und Beispiele über die praktische der Ausführung von KKS-I-Anlagen. Durch die Erfahrungen hochkarätiger Referenten und fundierter Vorträge erhielten die Teilnehmer umfassende Antworten auf Ihre Fragen.

Begrüßt wurden die Teilnehmer durch Dipl.-Ing. Norbert Tenzer, Fachbeiratsvorsitzender des fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. für das Anwendungsgebiet KKS-I: „Wir möchten mit Ihnen den Blick auf die Technik richten und Ihnen erläutern, auf welche Parameter Sie bei Planung und Ausführung des KKS-I besonders achten müssen.“

Anschließend standen interessante Vorträge auf dem Programm. Den Start machte Dipl.-Ing. Norbert Tenzer selbst. Er zeigte in seinem Vortrag auf, welche Informationen die DIN EN 12499 für Planung und Ausführung von Anlagen zum kathodischen Korrosionsschutz für die Innenflächen von metallischen Anlagen bietet.

Dr. rer. nat. Wilfried Bytyn erläuterte den Teilnehmern den „elektrochemischer Korrosionsschutz in wasserführen­den Anlagen“ und in seinem zweiten Vortrag den „Korrosionsschutz für Trink- und Brauchwasserbehälter – Methoden und Anwendungsbeispiele“.

Dr. rer. nat. Norbert Klein beleuchtete die „Anforderungen bei der Materialauswahl aufgrund von Anforderungen der Trinkwasserverordnung“ und in einem zweiten Beitrag die „passiven Schutzmaßnahmen im Inneren von Rohren mit Hilfe einer Zementmörtelauskleidung“.

Professor Dr.-Ing. Bernd Isecke stellte den Teilnehmern die „Überlegungen zum Innenschutz bei schwierigen Randbedingungen“ vor.

Den Abschluss bildeten Berichte aus der Praxis mit workshop-Charakter, anhand von Darstellungen der Korrosionsproblematik im Inneren von Anlagen und mit verschiedenen Beispielen und der beispielhaften Gestaltung der Planung des kathodischen Korrosionsschutzes für die Innenflächen von Anlagen eines Kraftwerkes mit Meerwasserkühlung.

Danach hatten Gäste und Referenten ausreichend Gelegenheit, ihre Eindrücke zu vertiefen und sich auszutauschen. Hiervon wurde auch reger Gebrauch gemacht, und so entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Das einstimmige Fazit der Teilnehmer lautete: „Der Tag heute war sehr gut investierte Zeit.“

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Fragen an den 1. Vorsitzenden Herrn Professor Dr.-Ing. Bernd Isecke
I

Herr Professor Isecke, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl zum 1. Vorsitzenden des fkks. Was war für Sie die Motivation zur Übernahme des Amtes?

Es ist für mich eine große Freude und Ehre das Amt des Vorsitzenden zu übernehmen. Ich bin dem Fachverband schon lange persönlich verbunden und der Kathodische Schutz, insbesondere der KKS von Stahl-in-Beton hat in meiner wissenschaftlichen Karriere stets eine herausragende Bedeutung besessen. Mit meiner neuen Stellung als Teilhaber der Corr-Less Isecke & Eichler GmbH hat. sich diese Beziehung noch vertieft und mein Ausscheiden aus der BAM als Leiter der Abteilung "Materialschutz und Oberflächentechnologien" ermöglicht es mir, neu gewonnene zeitliche Kapazität für die Leitung des Fachverbandes einzusetzen. Meine gewonnenen Erfahrungen aus meiner früheren Tätigkeit und den damit verbundenen Ehrenämtern als Vorsitzender der Gesellschaft für Korrosionsschutz GfKorr, der European Federation of Corrosion EFC und besonders auch als langjähriger Präsident des CEN Komitees TC 219 Cathodic Protection möchte ich im Sinne der Weiterentwicklung des Fachverbandes einbringen, um gemeinsam mit allen Kollegen im Fachverband den fkks an neue interne Bedürfnisse der Mitglieder und auch externe Entwicklungen im Umfeld des Fachverbandes anzupassen.

Was sollte sich ändern in Zukunft, wo liegen die Herausforderungen?

Der fkks hat ja in den letzten Jahren schon eine enorm positive Entwicklung genommen. Dafür ist dem Vorgängervorstand und dem Geschäftsführer Dank und Anerkennung auszusprechen. Herr Gaugler und Herr Barthel haben als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender gemeinsam mit dem Geschäftsführer Herrn Köpf erfolgreich Veränderungen und Anpassungen an neue Herausforderungen eingeleitet bzw. auch schon erfolgreich abgeschlossen. Dieser Prozess muss weiter geführt werden und ich bin dankbar, dass Herr Barthel auch weiterhin als stellvertretender Vorsitzender mir und Herrn Köpf zur Seite steht, sodass die Kontinuität der Entwicklungen gesichert ist.

Werden sich die Ziele und Aufgaben des fkks ändern?

Selbstverständlich bleiben die in der Satzung des fkks beschriebenen Ziele grundsätzlich erhalten. Das Wissen um die mechanistischen Grundlagen und die praktische Anwendung des KKS zu sichern und in der Öffentlichkeit transparent zu machen bleibt eine ständige Herausforderung und besitzt eine hohe Priorität im Aufgabenspektrum des Verbandes. Dies gilt aber nicht ausschließlich für die Anwender des KKS und die sogenannte Fachöffentlichkeit sondern auch im politischen Umfeld. Der sichere Transport und die Lagerung von Energieträgern sind undenkbar ohne kathodischen Schutz, um nur ein Beispiel zu nennen. Darüber hinaus haben neben dem klassischen kathodischen Schutz erdverlegter Anlagen in den letzten Jahren weitere Anwendungsfelder elektrochemischer Schutzverfahren eine zum Teil stürmische Entwicklung genommen, die selbstverständlich auch die Arbeit des Fachverbandes beeinflusst hat. Beispielhaft sei hier die Anwendung des kathodischen Schutzes für Bewehrungsstahl in Stahlbetonbauten genannt. Dort besitzt der Kathodische Schütz bei der Instandsetzung korrosionsgeschädigter Bauwerke eine außerordentlich hohe Anwendungsdichte und Ähnliches gilt auch für die Anwendung des KKS unter maritimen Bedingungen beispielsweise bei Offshore Windkraftanlagen.

Welche signifikanten Veränderungen bezüglich des Aufgabenspektrums des fkks sind in den letzten Jahren bereits umgesetzt worden?

Da ist bereits eine Vielzahl beachtlicher Veränderungen zu nennen. An prominenter Stelle steht sicherlich die durch den Fachverband initiierte und umgesetzte Personenzertifizierung.

Mit der im Frühjahr 2007 in Kraft getretenen DIN EN 15257:2007 Personenzertifizierung auf dem Gebiet des Kathodischen Korrosionsschutzes stand auf europäischer Ebene ein Verfahren zur Personenzertifizierung für auf dem Gebiet des Kathodischen Korrosionsschutzes tätige Personen zur Verfügung. Gemäß diesem Verfahren können die Personen nach Grad 1, 2 oder 3 zertifiziert werden.  Dies erforderte von den Verbänden auf dem Gebiet des KKS zeitnahe Lösungen zu finden und Infrastrukturen zu schaffen, die es den Fachfirmen erlauben, den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.
Der fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. hat mit Jahresbeginn 2008 eine unabhängige Zertifizierungsstelle, die fkks cert gmbh, mit Sitz in Esslingen am Neckar, eingerichtet. Die fkks cert gmbh bietet als einzige Zertifizierungsstelle in Deutschland ein eigenes Zertifizierungsverfahren auf Grundlage der DIN EN 15257:2007 an. Das Zielpublikum für das Zertifizierungsverfahren sind Fachpersonen, welche für die Planung, den Betrieb und die Überwachung von kathodischen Korrosionsschutzanlagen verantwortlich sind. Allen interessierten Fachkreisen auf dem Gebiet des kathodischen Korrosionsschutzes steht dieses Verfahren offen. Damit werden die Fachfirmen in Deutschland in die Lage versetzt, sich erfolgreich bei Ausschreibungen im In- und Ausland zu bewerben.
Gemäß der DIN EN 15257:2007 kann das Fachpersonal des kathodischen Korrosionsschutzes einen Lehrgang absolvieren. Wir haben deshalb die Technischen Akademien in Wuppertal (TAW) und Esslingen (TAE) als Schulungszentren mit eingebunden.
Nachdem die erfolgreich durchgeführte Zertifikatsprüfungen zum Erwerb der Zertifizierung Grad 1 oder Grad 2 für den Anwendungsbereich A1 (Grundlagen) und A2 (erdverlegte Anlagen und Anlagen in Böden) nach DIN EN 15257:2007 einen sehr großen Zuspruch aus dem In- und Ausland erfuhren, entschloss sich die Leitung der fkks cert gmbh, den Erwartungen der Fachleuten und Firmen, die auf dem Gebiet des kathodischen Korrosionsschutzes tätig sind zu entsprechen und diese Leistungen zukünftig regelmäßig anzubieten.
Der Prozess der Personalzertifizierung auf unserem ureigenen Tätigkeitsfeld stellt sicherlich eine Erfolgsstory für den Fachverband dar und wenn man die relativ kurzen Zeiten sieht, in denen dieses System der Personenzertifizierung etabliert worden ist, dann wird dieser Erfolg noch wertvoller. Wir sind damit auch führend in Europa, da Personalzertifizierungen nach der o.g. Norm mit einer akkreditierten Zertifizierungsstelle durchgeführt werden. Das System ist nicht nur am Markt angekommen, es ist auch von den Firmen, die KKS Anlagen und Dienstleistungen ausschreiben und vergeben, akzeptiert und wer am Markt operieren will, muss heute zertifiziertes Fachpersonal nachweisen.
Durch die Gründung des Fachbeirates hat der fkks ein Gremium geschaffen, das den Vorstand bei Entscheidungen berät und damit auch die Gewähr bietet, dass die getroffenen Entscheidungen abgestimmt sind auf  die Anforderungen der Zukunft und auch nachhaltig sind. Der Fachbeirat repräsentiert in seiner Zusammensetzung ja nicht nur einen Querschnitt der im fkks vertretenen Fachbereiche, sondern auch andere Gebiete des Korrosionsschutzes sind dort durch Personen mit entsprechender Fachkompetenz vertreten.
Auf dem Gebiet der Normung ist der fkks durch seinen Geschäftsführer in allen Gremien der nationalen und internationalen Normung und Regelsetzung vertreten. Damit ist auch eine Kommunikation und Abstimmung mit den jeweiligen Fachleuten im fkks zu spezifischen Entwicklungen und Fragen sicher gestellt, da die Geschäftsstelle alle notwendigen Informationen gebündelt an die Fachleute weiterleitet und falls erforderlich Stellungnahmen sammelt und in die entsprechenden Gremien einbringt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des fkks ist neben der Information über laufende Entwicklungen im Bereich der Normung sicherlich auch die Weiterbildung der in den Mitgliedsfirmen beschäftigten Mitarbeiter. Mit der Einführung des fkks Infotages, der mindestens jährlich stattfindet, wurde ein Forum etabliert, das fachlichen Informationsaustausch auch über die Grenzen der einzelnen Fachbereiche hinweg ermöglicht. Das Gleiche gilt für den Praxistag Korrosionsschutz, den der fkks ja gemeinsam mit 3R in diesem Jahr am 2.7. in der Veltins-Arena bereits zum achten Mal erfolgreich durchgeführt hat. Sowohl die Zahl der Teilnehmer als auch die während und nach den genannten Veranstaltungen eingeholten Meinungen und Reaktionen haben eine herausragenden Grad an Zustimmung zu Programm und Referenten ergeben.


Wo liegen die  Schwerpunkte für zukünftige Entwicklungen?

Alle bereits eingeführten Strukturen und Veränderungen müssen nachhaltig etabliert werden, d.h. die Sicherung, Fortschreibung und gegebenen Falls auch notwendige Anpassung an neue Bedingungen ist ein ständiger und kontinuierlich erforderlicher Prozess, dem sich der Verband wie jeder andere Verband auch offensiv stellen muss. Für die Weiterentwicklung der Personalzertifizierung sollen in naher Zukunft auch Systeme für die Fachbereiche Innenschutz und Außenschutz unter Maritimen Bedingungen entwickelt werden. Der Bedarf in diesen Bereichen ist  eindeutig identifiziert worden und es ist eine Aufgabe der nächsten Monate, dies zu gestalten.
Ebenso ist die Veränderung und Anpassung der Technischen Regeln eine ständige Herausforderung. Bei den Normen erleben wir die Tendenz, CEN Normen in ISO Normen zu überführen bzw. auch neue Projekte in unserem Arbeitsgebiet zu installieren. Da müssen und werden wir intensiv mitgestalten, um die Interessen und Erfahrungen unserer Mitglieder in diese Vorhaben einzubringen.
Bei der Weiterbildung besteht aus dem Kreis der Mitglieder die Nachfrage nach Ausbildungsangeboten für Mitarbeiter. Dies ist sowohl durch interne Kommunikation in Fachbereich und Vorstand und insbesondere auch durch den in diesem Jahr durchgeführten Infotag während der CEOCOR Tagung in Weimar bestätigt worden. Leider bestehen in Deutschland im gesamten Ausbildungsbereich vom Handwerk bis zu den Hochschulen keine spezifischen Ausbildungsmöglichkeiten, die es erlauben Mitarbeiter mit spezifischen Fachkenntnissen zum Thema Korrosionsschutz allgemein oder speziell  auch zum Kathodischen Schutz zu gewinnen. Der Fachverband möchte diesen Notstand überwinden, und es ist vorgesehen auch unter Hinzuziehung weiterer Fachkollegen ein Ausbildungsangebot neu zu entwerfen und zu gestalten.
In der Öffentlichkeitsarbeit müssen wir offensiver werden. Unter allen Konzepten zum Korrosionsschutz nimmt der Kathodische Korrosionsschutz insofern eine besondere Stellung ein, als dass zu seinem vollständigen Verständnis sowohl spezifische Kenntnisse der Werkstoff- und Elektrotechnik als auch der Elektrochemie notwendig sind. Da sind viele Entscheider über Korrosionsschutzmaßnahmen leicht überfordert, und es ist eine ständige Aufgabe die  Möglichkeiten des KKS Anwendern zu erläutern. Auch im politischen Bereich gibt es da noch weiteren Informationsbereich, damit die Anwendungsfelder beispielsweise bei offshore Windkraftanlagen sich in Zukunft noch erweitern. Im Übrigen ist der KKS die einzige Schutzmaßnahme, die eine ständige Überwachung und damit auch den Nachweis der Wirksamkeit während des gesamten Betriebs einer Schutzanlage ermöglicht. Dieser Vorzug wird m.E. noch nicht in dem Maße anerkannt, wie es erforderlich wäre.
Last but not least stellt sich als ständige Aufgabe auch unsere Positionierung in den Netzwerken, in denen sich der Verband befindet. Wir haben langfristig bestehende Verbindungen zu anderen Institutionen und Verbänden. Stellvertretend seien dazu DIN, DVGW, CEOCOR, GfKorr und EFC genannt. Wir müssen unsere Kooperation mit diesen Partnern ständig auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls auch Veränderungen vornehmen. Dies muss natürlich im Dialog mit den Partnern geschehen, trotzdem sind auch hier Anpassungen an sich verändernde Randbedingungen im Umfeld vorzunehmen.

Wie sehen Sie die zukünftige Zusammenarbeit mit 3R International?

Die Zeitschrift stellt für uns einen wichtigen Partner für die Kommunikation mit unseren Mitgliedern und auch die Darstellung und Verbreitung von neuen Erkenntnissen in unserem Tätigkeitgebiet dar. In unserer Satzung wird diese herausgehobene Stellung auch besonders dokumentiert unter dem Paragraphen Zweck und Aufgaben des fkks. Dort steht: „Die Fachzeitschriften „Rohre, Rohrleitungsbau und Rohrleitungstransport“ (3R International) und gwf Gas / Erdgas (Das Gas- und Wasserfach) sind Organe (Mitteilungsforen) des fkks“. Die Zeitschrift wird von unsren Mitgliedern auch ständig in diesem Sinne genutzt und diese für beide Seiten äußerst vorteilhafte Zusammenarbeit sollte auch in Zukunft fortgesetzt werden. Das Gleiche gilt selbstverständlich auch für den schon vorher erwähnten Praxistag Korrosionsschutz. Dieses gemeinsame Kind des fkks und 3R international hat sich so erfolgreich entwickelt, dass es auch in der Zukunft einen wichtigen Baustein innerhalb unserer Zusammenarbeit bildet. Selbstverständlich gilt auch hier, dass ein ständiger Dialog zwischen den Beteiligten notwendig ist, um eventuell notwendige Korrekturen gemeinsam zu gestalten.

Gab es in der jüngsten Vergangenheit Ereignisse im fkks, die Sie auch persönlich beeindruckt haben?

Ja, da hat es eine Fülle von mich persönlich und emotional beeindruckenden Momenten gegeben. Mit der Wahl zum Vorsitzenden des fkks haben mir ja alle Mitglieder ihr Vertrauen ausgesprochen, dass wir gemeinsam in der Zukunft die Geschicke des Vereins in eine erfolgreiche Zukunft lenken werden und ich diesen Prozess als Koordinator, Mediator und Ideengeber mitgestalten darf. Das hat mich sehr gefreut und ich hoffe und wünsche, den Ansprüchen der Mitglieder in der Zukunft in diesem Sinne auch gerecht zu werden.    
Meine erste Amtshandlung nach der Wahl zum Vorsitzenden anlässlich der Jahreshauptversammlung 2014 in Weimar war dann die Auszeichnung verdienter Mitglieder des fkks mit der neu geschaffenen fkks Ehrennadel, die nach 20-jähriger Mitgliedschaft  verliehen wird. Die Ausgezeichneten sind mir seit Jahrzehnten als hervorragende Experten im KKS bekannt und mit vielen verbinden sich auch persönliche Erinnerungen an gemeinsame Projekte, Ausschusssitzungen oder Tagungen. Das war ein sehr bewegender Moment als ich  diese Verdienste durch die Überreichung der Ehrennadel noch einmal würdigen durfte.
Am gleichen Tag durfte ich dann die Kuhn-Ehrenmedaille im Rahmen der CEOCOR Abendveranstaltung an Dr. Schöneich überreichen, der vom fkks als 19. Preisträger mit dieser Medaille für seine herausragenden Verdienste um den kathodischen Korrosionsschutz erdverlegter Anlagen ausgezeichnet  wurde. Auch in diesem Fall liegt eine langanhaltende persönlich fachliche Beziehung zum Rezipienten der Medaille vor und es war ein sehr beeindruckender Moment, Dr. Schöneich, dessen Verdienste um den KKS von Herrn Dr. Büchler von der SGK in einer bewegenden Laudatio dargestellt wurden, in die imponierende Reihe der Preisträger aufzunehmen.
Ganz besonders hervorheben möchte ich das Kolloquium, dass der fkks anlässlich meines 65. Geburtstages im Ottheinrich Bau des Schlosses in Heidelberg im Oktober letzten Jahres ausrichtete. Es waren für mich sehr berührende Stunden im Kreise meiner Fachkollegen, die Vorträge der eingeladenen Kollegen zu genießen, mit denen mich teilweise Jahrzehnte andauernde Beziehungen im Rahmen der Zusammenarbeit in Forschungsvorhaben, Normungsprojekten oder anderen Formen der Zusammenarbeit verbindet. Dafür möchte ich auch an dieser Stelle dem fkks noch einmal meinen Dank aussprechen.

Zum Abschluss noch eine Frage. Gibt es vielleicht ein Motto oder ein spezielles Ziel für die Zukunft des fkks?

Der fkks besteht seit nunmehr 50 Jahren und kann auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz zurückblicken. Gerade in den letzten Jahren ist das durch die eingeleiteten Veränderungen eindrücklich bestätigt worden. Diese Tradition macht uns sicher, auch die gesteckten Ziele für die zukünftige Entwicklung des Verbandes optimistisch anzugehen. Meine persönliche Erfahrung sowohl in beruflicher als auch privater Hinsicht ist, dass der Erfolg beim Erreichen gesetzter Ziel der größte Motivator für das Angehen neuer Aufgaben ist. Es gilt also, all unsere Bemühungen erfolgreich zu gestalten. Dass wir dabei schrittweise vorgehen werden und nicht alle Ziele gleichzeitig verwirklichen können, versteht sich von selbst. Enttäuschungen kann man ja am besten vermeiden, wenn man die Ziele realistisch und  nicht zu ambitioniert definiert. Unsere Messlatte für die Verifizierung unserer Ziele  und gleichzeitig auch unser Motto sollte also sein, dass wir all unsere Bemühungen unter das Primat des Erfolgs stellen.

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Elephant

 

forum kks
19.-22. Mai 2014 in Weimar



Europa50

forum kks
Internationaler Kongress des CeoCor

Dienstag, 20. und Mittwoch, 21. Mai 2014
Tagungsort war das Hotel Elephant in Weimar


Der Technische Kongress der CeoCor fand auf Einladung des fkks und DVGW am Dienstag, 20. Mai 2014 und Mittwoch 21. Mai 2014 im Hotel Elephant in Weimar statt.

Die gemeinnützige Wissenschaftsvereinigung CEOCOR (www.ceocor.eu) richtete ihren jährlichen Internationalen Kongress mit Technischen Ausstellung in Weimar aus.

Das im Jahr 1956 gegründete CEOCOR ist eine internationale gemeinnützige Wissenschaftsvereinigung. Die Mehrzahl europäischer Länder ist Mitglied des CEOCOR. Sie vereinigt über 100 Fachleute aus Universitäten, Forschungsinstituten, Versorgungsunternehmen, Fachfirmen und Herstellern im Bereich des Korrosionsschutzes.

Der internationale Erfahrungsaustauch und die Vermittlung von neusten Erkenntnissen im Bereich des Korrosionsschutzes stehen bei dem jährlichen Kongress im Mittelpunkt. Zu den allgemeinen Aufgaben des CEOCOR zählen weiterhin die Erarbeitung von wissenschaftlichen und technischen Leitfäden sowie Publikationen im Bereich des Korrosionsschutzes. Darüber hinaus ist CEOCOR als fachlich anerkannte Institution in die Ausarbeitung internationaler Normen eingebunden.

Durch CEOCOR werden die zwei Tätigkeitsgebiete Innenkorrosion Trinkwasser und Abwasser und Außenkorrosion Kathodischer Korrosionsschutz Wasser-, Gas und Erdölrohrleitungssysteme abgedeckt. Die Behandlung der verschiedenen Themen erfolgt innerhalb der Tätigkeitsgebiete in Arbeitsgruppen. Folgende Themenbereiche stehen derzeit im Vordergrund:

Für den Abend luden die Veranstalter die Teilnehmer zusammen mit den Teilnehmern der Mitgliederversammlung des fkks zu einem gemeinsamen Bankett. In diesem würdigen Rahmen wird die Kuhn-Ehrenmedaille an Herrn Dr. rer. nat. Hanns-Georg Schöneich verliehen. Die Physikanten sorgen für Kurzweil.

Grußwort

Jansen-Fontaine

Wyatt-Gormilla

Isecke-Di Biase

Isecke

Büchler-Schöneich-Isecke

Büchler-Schöneich-Isecke

Ehrentisch

Physikanten

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Europa50

forum kks
Jahreshauptversammlung 2014

Mittwoch, 21. Mai 2014, Beginn 14 Uhr.
Tagungsort war das Hotel Elephant in Weimar

Die Jahreshauptversammlung 2014, an dem der fkks sein 50-jähriges Bestehen feierte, fand am 21. Mai 2014 im Hotel Elephant in Weimar statt.

Herr Hans Gaugler eröffnete in seiner Funktion als 1. Vorsitzender die 50. Jahreshauptversammlung des fkks und begrüßte die Anwesenden.

In seinem Bericht konnte er ein positives Resumee ziehen. Alle gesteckten Ziele konnten umgesetzt werden. Sie umfassten die strategische Ausrichtung des Verbandes und Verzahnung der 4 Fachbereiche, die regionale, nationale und internationale Präsenz mit dem Ziel der Einflussnahme auf die Regelsetzung durch den fkks, dem Erhalt bzw. Steigerung der Qualifikation des Fachpersonals, die Wahrnehmung des KKS bei den interessierten Fachkreisen und potenziellen Anwendern und damit die Steigerung der Attraktivität des fkks, was sich nicht zuletzt in einer Zunahme der Mitgliederzahl widerspiegele.

Herr Gaugler verweis darauf, dass der fkks in allen wesentlichen Gremien und Vereinigungen des In- und Auslandes, die sich mit dem KKS beschäftigen, vertreten sei, sich national wie international als fachlich kompetente Vertretung seiner Mitglieder etabliert habe, den er sei bei seiner Arbeit und Beschlussfassung unabhängig, handele dabei nach technisch-wissenschaftlichen Notwendigkeiten und sei partnerschaftlich und kooperativ ausgerichtet. Er betonte die Notwendigkeit der fachlichen Führerschaft des fkks bei KKS-Themen, die insbesondere eine ausgeprägte Öffentlichkeitsarbeit bedürfe.

Weiterbildungsveranstaltungen seien initiiert, gesteuert und begleitet worden. Er verwies dabei auf die Präsenz bei Fachtagungen, wie beispielsweise dem Rohrleitungsforum des iro, aber auch durch Präsentation des fkks durch Veröffentlichung von Fachartikeln in einschlägigen
Fachzeitschriften, nicht zuletzt durch das forum kks mit fkks infotag und fkks workshop, das sich etabliert und konstant etwa 100 Personen anspreche. Hier sollten insbesondere auf die Vorzüge und Aufgaben des KKS hingewiesen werden.

Er wies darauf hin, dass die Pflege der Kontakte mit Hochschulen um einen ganzheitlichen Ansatz bei der Aus- und Weiterbildung anzustreben, gelungen sei, aber auch die Abstimmung der Ausbildungsinhalte, das Initiieren von Infoveranstaltungen.

Herr Hans Gaugler unterrichtete die anwesenden Mitgliedern, dass er für die anstehende Vorstandwahl nicht mehr zur Verfügung stehe und dankte den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen.

Bei der anstehende Vorstandwahl wurden Herr Professor Dr.-Ing. Bernd Isecke zum 1. Vorsitzenden gewählt und Herr Dipl.-Ing. Jürgen Barthel im Amt des 2. Vorsitzenden bestätigt. Die Mitgliederversammlung dankte dem seitherigen Vorstand für seine Tätigkeit herzlich.

Für den Abend luden die Veranstalter die Teilnehmer zusammen mit den Teilnehmern des Technischen Kongresses der CeoCor, der auf Einladung des fkks und DVGW ebenfalls in Weimar stattfand, zu einem gemeinsamen Bankett. In diesem würdigen Rahmen wurde die Kuhn-Ehrenmedaille an Herrn Dr. rer. nat. Hanns-Georg Schöneich verliehen. Die Physikanten sorgen für Kurzweil.

Gaugler-Isecke-Barthel

Plenum

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forum kks
fkks infotag 2014

Donnerstag, den 22. Mai 2013.
Veranstaltungsort war das Hotel Elephant in Weimar

Der fkks infotag 2014 hat sich mit dem Thema Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet des Kathodischen Korrosionsschutzes befasst. In kompakter Weise wurden die Möglichkeiten, Anforderungen und Qualifikationen kompetent beleuchtet.

Die Qualifizierung des Fachpersonals für den kathodischen Korrosionsschutz erfolgt in der Regel basierend auf einer Grundausbildung als Facharbeiter, Meister, Techniker oder Ingenieur über Weiterbildung, Selbststudium und Erfahrung zu einer Zertifizierung zum Sachkundigen oder Sachverständigen. Die Veranstaltung gab für die Fachgebiete KKS von Rohrleitungen und Anlagen im erdverlegten Bereich, KKS im Off-Shore-Bereich, KKS für Stahlbetonbauwerke und für den kathodischen Innenschutz einen umfassenden Überblick welche Möglichkeiten zum Erreichen und Erhalt und kontinuierlichen Verbessern der Qualifikation geboten sind.

Isecke

Infotag

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Offenes Kolloquium anlässlich des 65. Geburtstags von Prof.
Dr.-Ing. Bernd Isecke am Freitag, den 25. Oktober 2013 im Ottheinrichbau Schloss Heidelberg

Heidelberg2013

In diesem Jahr hat Herr Professor Dr.-Ing. Bernd Isecke sein 65. Lebensjahr vollendet und blickt auf ein erfolgreiches Berufsleben zurück. Als im In- und Ausland anerkannter Fachmann auf dem Gebiet des kathodischen Korrosionsschutzes hat er an maßgeblicher Stelle die Erforschung und die Entwicklung gestaltet und ist für Akzeptanz und Verbreitung dieser Technik eingetreten.

Dieses besondere Jubiläum nahm der fkks Fachverband Kathodischer Korrosionsschutz e.V. zum Anlass, um ein offenes Kolloquium zu Ehren von Herrn Professor Dr. Isecke am Freitag, den 25. Oktober 2013 im Ottheinrichbau des Schlosses Heidelberg auszurichten. Im beeindruckenden Ambiente des Schlosses Heidelberg folgten mehr als 60 Fachleute aus allen Bereichen des Korrosionsschutzes den Vorträgen und erlebten eine in jeder Beziehung ganz besonderen Tagung.

Namhafte Wegbegleiter von Herrn Professor Dr. Isecke spiegelten mit ihren Fachvorträgen das Wirken von Herrn Prof. Dr. Isecke wider und trugen zum Gelingen des Kolloquiums bei.
Herr Prof. Dr. rer. nat. habil. Günter Schmitt von der IFINKOR in Iserlohn, der das Kolloquium moderierte, hielt die Laudatio auf Herrn Professor Dr. Isecke.

Herr Dr.-Ing. Andreas Burkert von der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin, referierte über die Innovativen Methoden in der Korrosionsforschung an der BAM, Herr Prof. Dr. Bernhard Elsener von der ETH Zürich zum Thema Korrosion von Stahl-in-Beton: Mechanismen - Monitoring - Management, Herr Dr. rer. nat. Andreas Erbe vom Max Planck Institut für Eisenforschung in Düsseldorf über die Modellexperimente zur Reaktion von Schwefelwasserstoff mit Eisen, Herr Prof. Dr.-Ing. Ralf Feser von der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn über die Korrosion in Biogasanlagen, Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. h.c. Ulf Nürnberger aus Stuttgart zum Thema Rechtfertigen einzelne Korrosionsschäden im Spannbetonbau die Infragestellung dieser Bauweise?, Herr Univ.-Prof. Dr.-Ing. Michael Raupach von der RWTH Aachen über die Modellierung der Schutzstromverteilung bei rückseitigem KKS, Herr Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. e.h. Peter Schießl, München, über die Spannungsrisskorrosion vergüteter Spanndrähte in Bauwerken- ein Praxisfall und Herr Prof. Dr.-Ing. Michael Schütze von der Dechema in Frankfurt zum Thema Minimal-invasiver Korrosionsschutz für neuartige Hochtemperaturleichtbauwerkstoffe.

Das Kolloquium fand seinen Ausklang bei einem anschließenden Empfang.

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03.04.2017 12:37